Samstag, 28. Juli 2012

Wenn ich im Internet was suche, nur Werbung

Sorry für die lange Abwesenheit... aber ich bin wieder da :)

Ich kann Euch sagen, im Internet etwas zu suchen, ist heute wirklich zu einer Tortur geworden. Weil ein Freund mir vorgeschwärmt hatte, wie chinesischer Gurkensalat schmeckt, wollte ich mich selbst auf die Suche begeben, um ihn auch einmal auszuprobieren. Als Fertiggericht im Kühlfach des Supermarktes oder in der Dose gibt es den nämlich nicht. Auch nicht als Aufbrühsuppe im Plastikbecher.

Als ich den Begriff in meine Internet Suchmaschine eingab, stieß ich bei den Suchergebnissen auf alles mögliche. Da wurden dann chinesische Räucherstäbchen neben chinesischen Vasen oder Opiumpfeifen angeboten. Erst so auf der dritten Seite fand ich dann die ersten Hinweise auf ein Rezept. Den ersten mir verständlichen Hinweis habe ich dann angeklickt und dann?

Ich landete auf der Seite einer online Apotheke, die neben Ginsing so allerhand zur Potenzerhöhung anbot. Also wieder zurück zur Ergebnisseite. Aber da merkte ich, dass in meinem Browser rund 5 weitere Seiten geöffnet waren, die mir Zeitungen, Krankenversicherungen, ein todsicheres MLM Verdienstsystem und sonst noch was anboten, einschl. dem Besuch einer Seitensprungagentur.

Genau zu diesem Zeitpunkt sehnte ich mich zurück zu den Anfangszeiten des so viel gerühmten www. Werbung war da ein Fremdwort. Was zählte, war die reine Information und das war gut so. Gut, es war damals auch nur eine Ergänzung zu anderen Informationsquellen, wie Freunden, Zeitschriften und Bibliotheken – wer geht aber heute noch in eine Bibliothek, um sich mühevoll die gewünschten Informationen zusammen zu klauben.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Stöckchenspiele

Mal ein Wortspiel: Stöckchenspiele....

Wenn ich meine Tochter vom Kindergarten abhole, kürzen wir unseren Heimweg ab und durchqueren den Park. Der Fußweg am Teich ist nur sehr schmal, doch Sophia liebt ihn natürlich wegen der Enten. Mindestens drei Mal in der Woche begegneten wir zur gleichen Zeit demselben Spaziergänger, der einen Riesenhund an einer knappen Leine führte.

Jedes Mal mussten wir ihm ausweichen und wateten dabei durch kniehohe Brennnesseln und knorrige Äste. Nicht ein einziges Mal wich er uns aus, sondern blickte sogar demonstrativ in eine andere Richtung. Sophia fürchtete sich vor dem Tier. Letztendlich wollte sie nicht mehr dort hergehen, was für uns einen Umweg von zwanzig Minuten bedeutet hätte. „Sophia, heute gehen wir noch einmal durch den Park, und wir werden ein lustiges Spielchen machen. Wenn du danach immer noch Angst hast, verspreche ich dir, dass wir später nie wieder am Teich vorbei gehen werden.“ Sophia ließ sich darauf ein. Als der Bursche mit dem Hund wieder näher kam, brach ich ein Stöckchen ab und gab es Sophia. „Nun wirf es mal soweit wie du kannst ins Wasser!“ Was soll ich sagen? Ich fand das Spiel sehr amüsant.

Besonders weil der Hundeführer die Leine nicht los ließ, im Wasser strauchelte und bäuchlings in die schlammige Brühe fiel. Auch Hund und Kind fanden die Angelegenheit sehr spaßig und hätten das Spiel auf Verlangen noch weiter fortgesetzt. Jedoch blieb es der einzige und letzte Wurf; nie wieder sind wir den beiden am Teich begegnet.

Ansonsten suche ich Spiele eher dort...

Sonntag, 12. Juni 2011

Heute

Heute war ein trauriger Tag. Ich habe einem wundervollen Menschen sehr wehtun müssen. Ein sagenhafter Mensch hat heute meinetwegen lange geweint. Es sind Tränen geflossen. Meine Schulter war ganz nass. Es tat weh, ihn so leiden zu sehen. Aber heute war der Tag, an dem es nicht mehr anders ging. An dem es nicht mehr aufzuhalten war. Heute war der Tag, der alles beendete. Heute habe ich es beendet. Heute habe ich ihn beendet. Er kann nicht mehr. Er zerbricht.

Die Gefühle, sie sind weg. Einfach weg. Vom Verliebtsein haben sie sich zur Freundschaft gewandelt. Heute war der Tag, an dem ich es nicht mehr verstecken konnte. An dem ich ihm nichts mehr vorspielen konnte. Es tut mir leid. Es tut ihm weh. Er tut mir leid. Er ist ein wundervoller Mensch. Wenn ich könnte, würde ich auf einen Knopf drücken, meine Gefühle wieder ihm zuwenden, meine Liebe einfach wieder anschalten. Doch es geht nicht.

Heute war der Tag, der alles veränderte. Der alles verändern wird. Und ich hoffe still, dass es keine Tage mehr geben wird, die so sind wie Heute.

Samstag, 28. Mai 2011

Hochwertige Taschenlampe kaufen – Kann das ein Stöckchen sein?

Diese Frage stellte mir kürzlich ein Freund und zuerst kam ich mir ziemlich veralbert vor. Dann überlegte ich, dass ja eine hochwertige Taschenlampe durchaus auf den ersten Blick die Form eines gerade abgesägten Asts haben kann. Doch damit hatte das überhaupt nichts zu tun, wie mir Eric dann erklärte. Ich hätte doch nie im Leben gedacht, dass der Begriff Stöckchen etwas mit den Blogs und Foren im Internet zu tun hat. Dort sind doch sonst alle Begriffe Englisch. Heute weiß ich: Hochwertige Taschenlampe kaufen – Kann das ein Stöckchen sein? – Ja, kann es.

Als Stöckchen bezeichnet man nämlich die Diskussion zu einem bestimmten Thema, das in mehreren Blogs und Foren gleichzeitig bearbeitet wird. Dabei kann die Frage von einem zum nächsten Nutzer weiter gegeben werden. Mich erinnert das ein wenig an den Staffellauf beim Sport und genau daher kommt wahrscheinlich auch die Bezeichnung. Eric hat mir dann noch erklärt, dass das etwas mit der Suchmaschinenoptimierung zu tun hat. Er sagte etwas von Offpage-Optimierung, die man wohl heute auch damit bewirkt, dass viele Links auf die eigene Seite gesetzt werden. Und dafür bieten sich die vielen Foren und Blogs regelrecht an.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Was sind Stöckchen? Eine mögliche Erklärung

Würdet Ihr den Begriff Stöckchen mit der Optimierung einer Website zusammen bringen? Ja? – Dann bist Duein Insider. Ich hatte doch glatt was Anderes im Sinn.


Über diese Frage stolperte ich, als ich mich mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinander setzte. Der Begriff Stöckchen tauchte bei der Rubrik Offpage-Optimierung auf. Was hat ein kleiner Ast mit den technischen Belangen des Internets zu tun? – Das war der erste Gedanke, der bei mir aufkam. Inzwischen habe ich mich von einem Insider belehren lassen. Er hat mir erklärt, dass es dabei um die Vernetzung zwischen verschiedenen Blogs geht und dass man die Blogs gerne nutzt, um interessante und suchmaschinenförderliche Links aufbauen zu können. Dabei gibt einer der Moderatoren der Blogs ein bestimmtes Thema vor, was meist in Form einer Frage geschieht. Das Ziel dabei ist, möglichst viele Antworten zu bekommen. Dabei ist ein wenig Spielecharakter mit dabei, denn wer eine Antwort geschrieben hat, darf weitere Nutzer zur Beantwortung auffordern und einladen. Dabei ist sogar eine Zusammenarbeit zwischen mehreren verschiedenen Blogs möglich.

Bei einer Einladung zu einer Antwort spricht man vom „Stöckchen weitergeben“. Letztlich ist es also ein virtueller Staffellauf, bei dem es um die Teilung von Wissen und im Hintergrund ein ganzes Stück weit auch um die Suchmaschinenoptimierung und damit um effiziente Werbung geht. Und ich hatte doch glatt am Anfang gedacht, dass es sich um einer Verkürzung der Bezeichnung Stockschwämmchen in einem der vielen deutschen Dialekte handeln könnte.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Mein Freund Freud

Sigmund Freud, unser Vater der Psychoanalyse und der das Es, das Ich und das Über-Ich identifizierte, hat im Laufe seines Lebens einige schlaue Aussagen von sich gegeben. Eine betraf dabei das Wesen der Frau: "Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag, lautet: Was will eine Frau?" Tja; wenn ein Sigmund Freud das schon nicht beantworten kann; wer denn dann?

Aber Herr Freud hat sich auch viel mit Religion beschäftigt und mit dem Glück des Menschen. Für ihn zeigte sich im Laufe der Zeit: "Die Absicht, das der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten." Und er sagt auch gleich, warum: "Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden." Wie schade also, dass es, wie er auch gesagt hat, leider "ebensowenig hundertprozentige Wahrheit wie hundertprozentigen Alkohol" gibt. Und dazu nun würde er wohl gerne sagen: "Das ganze ist so offensichtlich infantil...".

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